Die ”EIFEL - HÖHEN - ROUTE”

Natur-Erleben rund um den Nationalpark Eifel

Die 230 Kilometer lange Eifel-Höhen-Route ist eine abwechslungsreiche und sportlich anspruchsvolle Rundtour. Auf den Höhen offenbaren sich atemberaubende Panoramablicke über eine reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft. Die Nähe zur Bahnstrecke Köln-Trier sowie zur Rurtalbahn erleichtern die Tour. Der Einstieg in die Eifel-Höhen-Route ist überall individuell möglich.

Von der Ahrquelle bis zur Oleftalsperre (70 km)

Von Blankenheim mit seinen mittelalterlichen Stadttoren, der Ahrquelle und der Grafenburg, geht es vorbei am Freilinger Freizeitsee nach Dahlem. Hier bietet sich ein Abstecher zum Segelflugplatz Dahlemer Binz an. Durch das Prethtal erreicht man Hellenthal, wo das Wildgehege und Greifvogelstation zu einem Besuch einladen. Radelt man auf den Spuren der Vergangenheit, so führt der Weg in den 4 km entfernt gelegenen Burgort Reifferscheid.

Unterwegs im Wasserland Eifel (50 km)

Zunächst folgt die Strecke dem nördlichen Uferweg der malerischen Oleftalsperre und führt über Kalterherberg in die Tuchmacherstadt Monschau, wo die Altstadt mit ihren Fachwerkfassaden zum Verweilen einlädt. Weiter geht es entlang der Rur bis nach Einruhr. Gleich drei Stauseen verbinden sich hier zu einer Wasserlandschaft, die ein breites Spektrum an Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten bietet.

Natur pur durch den Nationalpark Eifel (45 km)
Auf dem nördlichen Uferweg des Obersees gelangt man nach Rurberg und weiter entlang der Rurtalsperre bis nach Heimbach. Hier sollte man sich den Panoramablick vom Turm der Burg Hengebach nicht entgehen lassen. Über Düttling und Voissel erreichen wir Kall oder mit einem kleinen Schlenker Gemünd.

Alternative (20 km):
Wer anstatt über die „Nordschleife“ der Eifel-Höhen-Route direkt ins Herz des Nationalparks abkürzen möchte, fährt in Rurberg entlang des Obersees zum Urftsee mit seiner imposanten Staumauer. Eine Rast mit Ausblick auf die ehem. NS-“Ordensburg“ Vogelsang und die herrlichen Wälder des Nationalparks Eifel bleiben unvergessen. Auf der Urftseeroute gelangt man zum Kurstädtchen Gemünd, dem Ziel dieser Tagesetappe mit Möglichkeit eines Besuches der Ausstellung im Nationalpark-Tor.
Thema: „Knorrige Eichen, bunte Spechte und Waldgeschichte(n).

Kultur, Römer und Naturerlebnis (50 km)
Die heutige Etappe führt von Gemünd über Kall, Mechernich und Nettersheim nach Blankenheim. Im LVR-Freilichtmuseum Kommern wird das Leben im Rheinland in den vorherigen Jahrhunderten lebendig. Der historische Ortskern und die Sommerrodelbahn in Kommern, sowie der Hochwildpark Rheinland sind immer einen Abstecher wert. Noch geht es bergab zu den Funden der Römischen Wasserleitung, doch der Anstieg zur Kakushöhle bei Eiserfey bis nach Keldenich lässt nicht lange auf sich warten. Weiter führt die Route bergab nach Urft, von hier lohnt sich ein Abstecher zum Kloster Steinfeld mit Basilika, durch das Urfttal, vorbei an der römischen Brunnenstube “Grüner Pütz” zum Naturzentrum Eifel nach Nettersheim, bevor man zurück zum Ausgangspunkt Blankenheim gelangt. Hier kann man über den Ahrradweg bis zum Rhein oder über den Kylltalradweg bis nach Trier weiter radeln.

 
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